Ayurveda Bedeutung und Lebensmittel: Das sind die Grundlagen der Ayurveda Ernährung

Nahrung als Heilung - ungefähr darum geht es bei Ayurveda. Wie genau das funktioniert, das erfährst du hier. Um mit dem Speiseplan deine Gesundheit zu beeinflussen, brauchst du ein grundlegendes Ayurveda-Wissen und natürlich die passenden Lebensmittel dazu. Einige davon bekommst du auch bei uns.

Was bedeutet Ayurveda überhaupt?

Bei Ayurveda handelt es sich um eine uralte Heilkunde aus Indien. Seit rund 5000 Jahren soll sie unserem Körper dabei helfen, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Übersetzen kannst du das Wort Ayurveda mit „Wissen vom langen Leben“. Ziel ist es - unter anderem mit einer besonderen Ernährung - Körper und Geist in Harmonie zu bringen.

Wenn Körper und Geist sich im Ungleichgewicht befinden, entstehen Krankheiten - das sagt zumindest die Lehre der Ayurveda. Diese teilt Menschen in drei „Doshas“ ein, welche das seelische Gleichgewicht bestimmen. Je nachdem, in welche Dosha du fällst, empfiehlt Ayurveda dir einen unterschiedlichen Ernährungsstil.

Wenn du herausfinden möchtest, zu welchem Typ zu gehörst bzw. welcher der Typen bei dir dominiert, dann schau dir folgende Punkte an:

Vata-Typ

-    verfügt über Kreativität, Flexibilität, Eloquenz und Innovation

-    Besitzt einen leichten Körperbau und nimmt nur schwer zu

-    Hat einen sehr wachen Geist

-    Mag kein kaltes Wasser

Ungleichgewichte des Vata-Typs:

-    Ruhelosigkeit

-    Wenig Ausdauer, fängt aber Vieles an

-    Oft unkonzentriert, leicht abzulenken

-    Nervös, geprägt von Ängsten und Sorgen 

Was Vata aus dem Gleichgewicht bringt

-    Überlastung, mental oder physisch

-    Unregelmäßiger Tagesablauf

-    Zu viele rohe oder trockene Lebensmittel

-    Wenig Schlaf

 

Pitta-Typ

-    mittlere, körperliche Statur

-    Hohe Intelligenz, scharfsinnig und ehrgeizig

-    Kann gut reden

-    Sucht neue Herausforderungen

-    Hohes Organisationstalent

-    Verfügt über viel Energie 

Ungleichgewichte des Pitta-Typs

-    neigt zu Zorn, Gerezeitheit und Eifersucht

-    Überfordert sich manchmal

-    Vorzeitiges Ergrauen und Haarausfall

Was Pitta aus dem Gleichgewicht bringt

-    Zeitdruck und Hektik

-    Zu viele scharfe, heiße, saure oder salzige Speisen

-    Zu viel geistige Anstrengung

-    Ärger und Sorgen

 

Kapha-Typ

-    stabiler Körperbau

-    Mag es zu tüfteln, planen und organisieren

-    Mag Routine

-    methodisches, geduldiges und ausdauerndes Vorgehen

-    Ausgeglichene Persönlichkeit

Ungleichgewichte des Kapha-Typs

-    Neigung zu Übergewicht

-    Langsamkeit und Lethargie

-    Neigt zu Gier, Neid und Besitztrieb

Was Kapha aus dem Gleichgewicht bringt

-    zu wenig körperliche Aktivität

-    Mangelnde Ruhe und Schlaf

-    Zu viele fettige, kalte, schwere oder süße Lebensmittel  

Du siehst: Um laut Ayurveda im Gleichgewicht zu bleiben, empfiehlt dir die Lehre, je nach Typ bestimmte Lebensmittel einzuschränken und stattdessen zu Speisen zu greifen, die dein Dosha harmonisieren. 

Als Kapha solltest du für mehr Harmonie zu scharfen, bitteren und herben Speisen greifen. Für Vata-Typen eignen sich süße, saure und salzige Geschmacksrichtungen. Pitta hingegen benötigen laut Ayurveda süße, bittere und herbe Speisen.

Neben der Ernährung spielen Umwelteinflüsse eine Rolle: zu viel Stress, Schlafmangel oder Hektik zum Beispiel. Insgesamt besagt Ayurveda, dass eine „falsche“ Ernährung - also zu viele Speisen, die deinen Dosha-Typ aus dem Gleichgewicht bringen - und entsprechende Umweltfaktoren zu einer gestörten Verdauung führen und zu Ungleichgewichten im Stoffwechsel. In der westlichen Medizin sind solche Annahmen wissenschaftlich nicht nachweisbar. Manche Menschen ernähren sich trotzdem gerne ihrem Dosha-Typen entsprechend und daran ist auch gar nichts verkehrt.

  

Ayurveda-Lebensmittel: Salz, Ghee, Öl und mehr

Einige Lebensmittel sind in der ayurvedischen Ernährung besonders beliebt. Wenn du dich nach deinem Dosha-Doha-Typen ernährst, schenken sie dir laut der Ayurveda-Lehre mehr Harmonie. Deswegen findest du in unserem Sortiment eine Auswahl an Ayurveda-Lebensmitteln.

  1. Ayurveda Salz - Salz aus der Punjab-Region oder schwarzes Salz?

Die Lehre der Ayurveda empfiehlt Salz vor allem Vata-Typen. Aber auch alle anderen benötigen Salz in geeigneten Mengen. Entscheiden kannst du dich zwischen unterschiedlichen Sorten, die durch besondere Eigenschaften hervorstechen. 

-    Steinsalz Kala Namak: Schwarzes Salz mit feinem Aroma 

Kala Namak ist längst nicht nur bei Menschen beliebt, die sich nach Ayurveda ernähren. Auch so mancher Veganer hat das indische Schwarzsalz im Regal stehen und das aus gutem Grund. Denn: Durch den Schwefelgehalt verleiht Kala Namak deinen Speisen ein feines Ei-Aroma - und das ganz ohne tierische Inhaltsstoffe.

Streue es zum Beispiel auf dein Avocadobrot oder gib es zum Rührtofu dazu für ein authentisches veganes Rührei. Wegen des starken Eigengeschmacks solltest du bei der Dosierung vorsichtig sein - taste dich heran und verleihe zum Beispiel Suppen, Gemüsegerichten und Saucen ein ganz besonderes Aroma. Perfekt für dich, wenn du gerne mal ein etwas anderes Salz ausprobieren möchtest.

-    Kristallsalz: Uralt und besonders naturnah

Unser Kristallsalz - egal ob als Brocken oder gemahlen - stammt aus einer anderen Zeit: Es ist 250 Millionen Jahre alt und kommt aus der Punjab-Region zu uns. Naturnäher geht es kaum. Gewaschen wird das Kristallsalz nur mit Quellwasser. Anschließend trocknet es in der Sonne. Und das war nicht alles: Kristallsalz schenkt dir mehr Mineralien als jedes andere Natursalz. Verwende es ganz normal in der Küche oder profitiere bei Kuren und Solbädern von seinen Eigenschaften. 

2. Sharkara Zucker

Pitta- und Vata-Typen benötigen Süße für ein Gleichgewicht zwischen Körper und Seele. Probiere unbedingt Sharkara: ayurvedischen Rohrzucker.

Sharkara besteht aus Zuckerrohr - allerdings wird er anders hergestellt als üblicher Haushaltszucker. Um Sharkara zu gewinnen, kocht man das Zuckerrohr und schöpft bestimmte Bestandteile ab. Diese sollen Säure bilden und werden deswegen entfernt. Anschließend trocknet der Zuckerrohrsaft in der Sonne zu Kristallen, die nach dem Mahlen zu feinem Zucker werden. Ohne Raffinieren und ohne chemische Stoffe. Stattdessen erhältst du einen Zucker mit hohem Gehalt an Mineralstoffen und ausgewählten Kräutern sowie Gewürzen. Diese verlieren dem Sharkara eine besondere aromatische, aber subtile Geschmacksnote.

Sharkara sticht zudem durch seine strengen Herstellungsbedingungen hervor. Hier kannst du sicher sein, wirklich ein ayurvedisches Produkt zu erhalten. Denn: Die Herstellung wird von Ayurveda-Experten kontrolliert und findet in kleinen Familienbetrieben nach traditionellen Verfahren statt.

3. Ayurveda Öle und Fette

Ein gutes Öl oder Fett gehört auf jeden Speiseplan. Es schenkt dir unter anderem essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 sowie eine Menge unterschiedlichster Vitamine.

-    Ghee: Hochwertige Butter in Bio-Qualität

Ghee wird in der Ayurveda-Lehre besonders geschätzt. Hierbei handelt es sich um geklärte Butter, also Butterreinfett. Dieses eignet sich zum Backen und Braten sowie zum Kochen. Auch bei hohen Temperaturen musst du dir um die Entstehung von ungesunden Stoffen keine Sorgen machen. Der Geschmack lässt sich als neutral mit einer leichten Süße beschreiben.

-    Sesamöl: zum Kochen, für Massagen oder Ölziehen

Wer Ghee nicht mag oder sich lieber pflanzlich ernähren möchte, kann auch zu Sesamöl greifen. Für unser Govinda-Sesamöl verwenden wir nur ungeröstete Sesamsamen aus biologischem Anbau. Nach dem Pressen entsteht auf diese Weise ein besonders wertvolles und unraffiniertes Öl mit mildem Aroma und einer breiten Palette an unterschiedlichen Nährstoffen. Vor allem zu chinesischen und indischen Gerichten gehört fast immer ein kleiner Schuss Sesamöl - dieser verleiht deinen Speisen mit seinem herrlichen Geschmack den letzten Schliff. 

4. Mit Edelsteinen dein Wasser energetisieren 

Edelsteine sollen dein Wasser beleben. Dabei spielt auch die Art des Edelsteins eine Rolle. Bergkristalle haben andere Eigenschaften als Amethysten. Um dein Wasser perfekt zu energetisieren, bekommst du bei uns gleich ein Set an unterschiedlichen Edelsteinen. Diese legst du über Nacht in ein Gefäß mit Trinkwasser und lässt sie ihre Arbeit tun - am nächsten Morgen kannst du das Wasser bereits trinken.

5. Ayurveda Gewürze - zum Genießen und für die Hausapotheke

Gewürze verleihen deinen Speisen passende Aromen und sie schenken dir so manche Nährstoffe. Grund genug, sie reichlich zu verwenden.

-    Kurkuma: aromatische Knolle mit viel Curcumin

Wegen seiner Eigenschaften besonders beliebt ist Kurkuma. Die gelbe Knolle steckt als eine der Grundzutaten in so ziemlich jedem Curry. In Indien kommt das Gewürz außerdem zum Einsatz, um das Essen bekömmlicher zu machen. Kurkuma enthält einige Inhaltsstoffe, wie Curcumin, deren Wirkungen noch wissenschaftlich untersucht werden. Erwiesen ist aber: Kurkuma unterstreicht viele Gerichte mit seinem würzigen, leicht scharfen Aroma.

-    Mukhwas: Kaumischung bei Völlegefühl

Wenn dein Essen dir schwer im Magen liegt, empfehlen wir dir unsere Ayurvedische Samenmischung zum Kauen. Diese besteht aus Koriander, Fenchel, Sesam, Pfefferminz und Kala Namak und trägt zu einem guten Bauchgefühl sowie einem frischen Atem bei.

Zubereitung

Zutaten

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