So gut ist Rohkost wirklich: Das sind die Vorteile und Nachteile

Die Rohkost Ernährung boomt und lockt mit vielen Versprechen. Aber: Welche davon stimmen wirklich - und welche sind gefährliches Halbwissen? Hier erfährst du genau das, was du wissen musst: (Fast) alle Vorteile und Nachteile von Rohkost.

 

Vorteile von Rohkost: Warum du mehr Rohkost essen solltest

Die Folge vom Rohkost-Boom: Eine Menge Youtuber, die dich dazu bewegen wollen, nichts zu essen, was über 40 Grad erhitzt wurde - um von zahlreichen Vorteilen zu profitieren. Diese Aussagen haben wir für dich als erstes unter die Lupe genommen.

 

1. Du bekommst mehr Nährstoffe

Wenn du dein Gemüse kochst, zerstörst du leider einen Teil der Nährstoffe. Einige wichtige Vitamine reagieren Hitze gegenüber ziemlich empfindlich. Deswegen schenkt dir Rohkost mehr Vitamine - perfekt für eine gesunde Ernährung. Was nicht heißt, dass du ab heute nur noch Rohkost essen müsstest. Verstehe diese lieber als zusätzlichen Powerbooster - auch mit gekochten Mahlzeiten deckst du problemlos deinen Bedarf an Spurenelementen und Vitaminen.

Bedenke außerdem: In Rohkost sind nicht alle Nährstoffe enthalten, die du benötigst. Oder anders gesagt: Manche Lebensmittel, die reich an wertvollen Inhaltsstoffen sind, solltest du nicht roh verzehren - Hülsenfrüchte zum Beispiel. Speisen, die roh verträglich sind, verleihen dir aber oft mehr Nährstoffe als wenn du sie kochen würdest.

 

2. Du ernährst dich unglaublich naturnah

Kein Lebensmittel könnte naturnäher sein als Rohkost. Vor allem, wenn du hier viel auf frisches Obst und Gemüse setzt. Aber auch Fertig-Rohkostprodukte überzeugen durch ihre Natürlichkeit. Nichts wird über 40 Grad erwärmt und andere für die konventionelle Herstellung übliche Prozesse fallen aus. Trotzdem: Es spricht nichts dagegen, Rohkost durch gekochte Speisen zu ergänzen.

 

3. Du isst abwechslungsreicher als du denkst 

Wenn du Rohkost hörst, woran denkst du dann? An Salate und Smoothies? Damit hast du zwar recht - aber Rohkost endet an dieser Stelle noch lange nicht. Du kannst dir ganze Hauptgerichte oder sogar Kuchen und Desserts zaubern: Wie wäre es mit rohen Brownies, Pralinen, Eis oder Schokolade? Alles kein Problem. Auch Suppen, Gemüse-Pasta oder Lasagne könnten auf deinem Speiseplan stehen. Natürlich etwas anders, als du sie kennst. Aber nicht weniger lecker.

Glaubst du nicht? Dann schau her: Probiere doch mal unsere Backpacker Cookies und Cracker. Hier bekommst du direkt einen Einblick in rohköstliche Ernährung abseits von Gemüsetellern und Obstsalaten. Insgesamt warten sechs unterschiedliche Sorten auf dich - jede von ihnen schenkt dir ganz besondere, wertvolle Zutaten: Rote Bete, Hanf, Leinsamen, Kardamom, Carob, Cranberries oder Kokosflocken zum Beispiel. Damit du noch mehr von den Nährstoffen profitierst, sind die Backpacker Produkte zudem reich an angekeimten Buchweizen oder Sonnenblumenkernen.

Neben den Backpacker Cookies und Crackern findest du in unserem Sortiment rohen Kakao. Dieser besticht durch einen hohen Gehalt an wertvollen Fettsäuren und anderen Inhaltsstoffen. Außerdem schmeckst du hier garantiert einen Unterschied. Roher Kakao bzw. rohe Kakaobutter haben ein sehr feines Aroma - schließlich wurden sie kaum behandelt, wodurch Aromen hätten verloren gehen können.

Um Müslis, Brote, Kuchen, Salate oder andere Rezepte rohköstlich aufzupeppen, empfehlen wir dir rohe Goji-Beeren, Erdmandeln oder Kastanienflocken. Während Erdmandeln natürlich süß schmecken, bekommst du durch Kastanienflocken einen besonders knusprigen Genuss. Sie alle lassen sich hervorragend snacken, wodurch sie Chips und Co ersetzen oder ergänzen.

 

4. Du hältst leichter dein Gewicht

Rohkost enthält in den meisten Fällen weitaus weniger Energie als viele andere Lebensmittel. Weil die Verdauung zudem etwas Zeit in Anspruch nimmt, bleibst du länger satt. Heißt insgesamt: Du reduzierst das Risiko für Übergewicht und hältst leichter einen gesunden Körperfettanteil. Dafür musst du natürlich nicht 100 Prozent roh leben - es genügt völlig, mehr Rohkost auf den Speiseplan zu schreiben.

 

 

Nachteile von Rohkost: Warum 100 Prozent Rohkost vielleicht nicht das Richtige für dich ist

Nichts im Leben hat nur Vorteile. Und damit du eine gute Entscheidung treffen und dir eine Meinung bilden kannst, brauchst du auch Informationen über die Schattenseiten von Rohkost. Diese beziehen sich vor allem auf einen Speiseplan, der zu 100 Prozent aus rohen Lebensmitteln besteht. Mischköstler sind hier weniger bis gar nicht betroffen.

 

  1. Vielleicht verträgst du Rohkost nicht so gut 

Manchen Menschen liegt Rohkost schwer im Magen - vor allem zu viel Obst und Gemüse. Es folgen teilweise Magenschmerzen oder Völlegefühl. Wenn solche Symptome bei dir auftauchen, lohnt sich ein genauerer Blick: Bei welchen Obst- und Gemüsesorten treten sie auf, und: ab welchen Mengen? Eine oder zwei Möhren verträgst du vielleicht gut, ab der dritten wird es aber schwierig. Dann solltest du auf deinen Körper hören und rohe Kost reduzieren.

 

2. Dir fehlen manche Nährstoffe 

Wer sich nur noch von Rohkost ernährt, nimmt leider nicht alle nötigen Nährstoffe auf. Oftmals fehlen Zink, Eisen, B2, B6 und B12. Setzt du dich wirklich gut mit deiner Ernährung auseinander, reduzierst du das Risiko von Mangelerscheinungen. Aber: Du solltest wissen, was du tust und teilweise, zum Beispiel bei B12, zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

 

3. Du hast mit merkwürdigen Heilversprechen zu tun 

Im Internet kursieren die wildesten Geschichten. Manche davon behaupten, dass Rohkost so ziemlich gegen jede Krankheit helfen würde. Natürlich ist rohes Obst und Gemüse super gesund. Allerdings solltest du solche Heilversprechen lieber nicht ernst nehmen und stattdessen zum Arzt gehen.

  

Fazit: Die Mischung macht es

Rohkost ist super. Aber mal ehrlich - würdest du den Rest deines Lebens auf deine Lieblingsspeisen verzichten wollen wie Kaffee oder Pizza? Wahrscheinlich nicht. Du entdeckst ganz bestimmt neue, rohköstliche Rezepte. Trotzdem: Die Mischung macht es. Es gibt gute Gründe, mehr Rohkost in den Alltag einzubauen. Deswegen musst du jedoch nicht völlig auf gekochte Speisen verzichten. Kombiniere sie zu einer besonders abwechslungsreichen, nahrhaften und leckeren Ernährung.

 

Hier noch ein Statement unserer QS zum Thema Rohkost:

"Viele Lebensmittel werden durch Hitzebehandlung milder. Das gilt natürlich auch bei der industriellen Verarbeitung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kunden oft mit Beispielen viel anfangen können und z.B. der Unterschied zwischen den gewohnten, gebackenen Crackern und unseren Rohkostcrackern ganz gut mit „rohem Gemüse und gekochtem Gemüse“ aufgezeigt werden kann. 
Zum Beispiel: die Sensorik ist sehr viel natürlicher als bei hitzebehandelten Lebensmitteln. Das kennt man ja auch aus dem Alltag: eine frische Karotte hat etwas würziges, manchmal einen leicht „grünen“, zuweilen auch etwas scharfen Geschmackseindruck. Gekochte Karotten dagegen verlieren diese Vielfalt an Eindrücken und schmecken vor allem süß und mild.
 
Schlussendlich ist vieles eben auch Gewohnheitssachen oder/und Geschmackssache. Man darf bei der Rohkost keine Produkte erwarten, die wie das „normale“ Produkt schmecken. Schlussendlich erweitert unser Sortiment an Rohkostprodukten das Spektrum an Geschmackseindrücken deutlich und macht viele Produkte leichter verfügbar. Die wenigsten Menschen kennen z.B. den Geschmack von Buchweizen oder ungeröstetem Kakao. Da wird es natürlich den einen oder anderen geben, dem das nicht schmeckt- aber auch die Menschen, die von dem Geschmack sofort begeistert sind.
 
Übrigens, wer sich noch an unser Ökotest Ergebnis erinnert und die Kritik an den Goodels: Ökotest hat da unsere Goodels mit Leinsamen und nur einfacher Erhitzung mit ganz normalen Kichererbsennudeln verglichen. Klar, dass unsere da „abweichen“, wenn man sie mit reinen Kichererbsennudeln vergleicht.
Natürlich schmecken die anders, es sind Leinsamen drin! Ist aber genauso, als würde man die Dattel-Kokos-Kugeln als Dattel bewerten und den Kokosgeschmack als Abweichung benennen.
Die Tester haben ja nicht bemängelt, dass die Nudeln nicht schmecken, die haben nur „Standards“ vorgegeben wie eine Kichererbsennudel zu schmecken hat – und das kann eine Kichererbsennudel mit Leinsamen eben nicht erfüllen, da sie auch nach Leinsamen schmeckt."

Zubereitung

Zutaten

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