Eure Hilfe ist gefragt – retten wir Canihua!

Liebe Govinda-Fans,

die EU regelt vieles – manches ist sinnvoll, manches dagegen… nun, sagen wir: darüber lässt sich streiten. Ganz aktuell hat die EU das Pseudogetreide Canihua verboten – und das Verbot wollen wir zusammen mit der Firma Schnitzer und Euch kippen!

Wieso und weshalb?

Die EU sagt im Grunde nur, dass Canihua vor 1997 nicht in erwähnenswertem Umfang in der EU verzehrt wurde. Damit fällt Canihua unter die „Novel Food Verordnung“ und gilt als sogenanntes „Novel Food“, also als „neuartiges Lebensmittel“. Diese sind entweder komplett verboten (z. B. Mesquite-Pulver) oder dürfen nur unter Auflagen vermarktet werden (z. B. Chia-Samen).

Die Novel Food Verordnung hat eigentlich durchaus einen Sinn – sie schreibt z. B. auch vor, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel oder durch besondere Verfahren chemisch grundlegend geänderte Lebensmittel nicht „einfach so“ vermarktet werden dürfen. Das finden auch wir wichtig! Dass aber ganz normale, bereits seit Jahrtausenden genutzte Lebensmittel auch unter diese Verordnung fallen, schränkt die Lebensmittelauswahl von uns allen ein.

Warum kommt diese Entscheidung so überraschend und warum war Canihua bereits auf dem Markt?

Es gibt interessanterweise einen Grenzwert bei Canihua für bestimmte Pestizide in einer EU-Verordnung. Nun stellen wir uns – wie Ihr sicherlich auch – die Frage: warum gibt man in einer Verordnung, die sich mit Lebensmitteln befasst, einen Grenzwert vor – wenn das Produkt doch (laut EU) gar kein Lebensmittel ist?

Anfang Januar kam dann – für alle völlig überraschend – die Information, dass Canihua ein Novel Food ist und damit nicht verkauft werden darf. Zu einer Erklärung, warum es dennoch einen Grenzwert gibt, hat sich die EU bisher nicht bequemt.

Was ist Canihua?

Canihua gehört zu den sogenannten Pseudogetreidearten und ist sehr nahe mit Quinoa verwandt. Die Körner sind etwas kleiner als die Quinoa-Körner und dunkelbraun. Sie haben viele positive Eigenschaften und sind z. B. reich an Folsäure, Magnesium, Zink, verschiedenen B-Vitaminen und leicht verdaulichem, pflanzlichem Eiweiß. Canihua ist von Natur aus glutenfrei.

Es kann sehr vielfältig genutzt werden. Man kann z. B. die ganzen Körner mahlen und das Mehl zum Backen verwenden. Außergewöhnlich ist aber, dass man das Mehl auch in eine leicht süßliche Pflanzenmilch (z. B. Mandelmilch) einrühren kann – das ergibt ein feines, an Nüsse und Schokolade erinnerndes Getränk. Die ganzen Körner können auch gekocht werden – daraus kann man Salate, Bratlinge oder Beilagen herstellen. Die Flocken sind einfach eine tolle Zutat für Eure selbstgemachten Müslis, Müsliriegel, Brote und, und, und…

Zu einer – wie auch immer gearteten – Gefährdung durch Canihua gibt es keinerlei Hinweise.

Wie könnt ihr helfen?

Die Firma Schnitzer hat eine Petition ins Leben gerufen – und wir denken, dass wir als Hersteller von Biolebensmitteln zusammenhalten müssen. Daher: wir freuen uns, wenn Ihr die unter untenstehendem Link erreichbare Petition unterstützt!

https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-canihua-regulierungswut-der-eu-stoppen

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