Wie du mit Erdmandeln die Welt ein bisschen besser machst
27.11.2018
Stell dir vor, du könntest nicht nur natursüße Erdmandeln genießen, sondern mit jedem Einkauf auch dazu beitragen, dass Menschen in einer der herausforderndsten Regionen der Welt bessere Chancen bekommen. Genau das passiert mit unseren Erdmandeln – denn hinter ihnen steht ein Projekt, das Ernährung sichert, Perspektiven schafft und besonders Frauen und Kinder stärkt.
Warum du mit jeder Packung Erdmandeln Menschen vor Ort unterstützt
Unsere Erdmandeln stammen von Farmen in Niger und Burkina Faso. In Niger liegt die Farm unseres Kooperationspartners in der Region Say. Sie ist rund 355 Hektar groß – ein Teil davon wird für den Bio-Anbau von Erdmandeln genutzt. Damit der Boden langfristig gesund bleibt, werden Erdmandeln im Wechsel mit anderen Grundnahrungsmitteln angebaut, zum Beispiel Hirse, Sorghum oder Hülsenfrüchten. So bleibt die Landwirtschaft vielfältig, stabiler gegenüber Klimaextremen – und die Region kann sich besser selbst versorgen.
Das Besondere: Verkauft werden vor allem die Erdmandeln. Andere Ernten, die auf den Feldern entstehen, fließen in die Versorgung der umliegenden Dörfer. So profitieren nicht nur die Mitarbeitenden auf der Farm, sondern auch Familien in den Ansiedlungen rundherum.
Und das ist wichtig – denn in der Sahelzone bringen extreme Trockenheit und unregelmäßige Regenzeiten das Leben immer wieder durcheinander. Wenn Ernten ausfallen und der Grundwasserspiegel sinkt, wird Nahrung knapp und teuer. Um das Überleben der Dörfer in solchen Zeiten zu sichern, unterstützen unsere Partner den Zugang zu Lebensmitteln in der Umgebung der Farm.
Du finanzierst Wasser, Solarenergie, Infrastruktur – und Bildung
Ein Teil der Einnahmen fließt in soziale Projekte vor Ort. Dazu gehört vor allem die Sicherung von sauberem Trinkwasser: Brunnen wurden gebohrt, sodass der Weg zur nächsten Wasserstelle deutlich verkürzt wird. Das entlastet besonders Frauen und Mädchen, die diese Wege oft täglich zurücklegen müssen – Zeit, die dann für Schule, Familie oder eigenes Einkommen bleibt.
Auch im Bereich Energie und Wohnen hat sich viel getan: Erste Wohnhäuser mit Photovoltaik wurden gebaut, damit Mitarbeitende nicht mehr auf dieselbetriebene Generatoren angewiesen sind. Das bedeutet mehr Lebensqualität – und weniger Belastung für Umwelt und Gesundheit.
Ein großer Meilenstein war der Ausbau von Bildung: Der Bau einer Schule sowie sogenannter Alphabetisierungszentren, in denen Kinder und Frauen lernen können, wurde abgeschlossen. Lernmaterialien wie Hefte und Stifte werden dabei ebenfalls bereitgestellt – gerade in abgelegenen Gegenden keine Selbstverständlichkeit.
Und weil gute Infrastruktur den Alltag spürbar verändert, wurden zusätzlich Mühlen aufgebaut. Sie erleichtern die Verarbeitung von Getreide und Nüssen und nehmen Frauen körperlich schwere, zeitintensive Arbeit ab. Das daraus gewonnene Mehl und Öl kann wiederum verkauft werden – wodurch neue Einkommensmöglichkeiten entstehen.
Update 2024/2025: Ein neuer Klassenraum – und mehr Schutz für Mädchen
Im aktuellen Projektjahr (August 2024 bis April 2025) wurde der Fokus besonders auf den Bildungsbereich gelegt – und zwar dort, wo die Lage am schwierigsten ist: In vielen Teilen der Region ist der Schulbetrieb stark eingeschränkt oder zeitweise kaum möglich. Umso wichtiger ist jeder Ort, an dem Lernen weitergehen kann.
Deshalb wurde am Kohan Garantché Secondary Education Complex ein zusätzlicher Klassenraum gebaut und vollständig ausgestattet – inklusive Schülertischen, Lehrerpult und Schrank. Das stärkt die Kapazität der Schule spürbar und schafft einen besseren Rahmen für Unterricht.
Gleichzeitig wurde ein Schulkomitee gegen geschlechtsbezogene Gewalt aufgebaut: 12 Mitglieder (6 Mädchen, 6 Jungen) wurden ausgewählt, geschult und mit Materialien ausgestattet, um Aufklärungsarbeit an der Schule und im Umfeld zu leisten. Themen sind unter anderem:
- Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt
- Stärkung von Mädchenbildung und Schulverbleib
- Aufklärung gegen frühe und erzwungene Eheschließungen
- Inklusion, damit auch Kinder mit Behinderung besser am Unterricht teilhaben können
Ein besonderer Moment war die Beteiligung an den „16 Days of Activism“ (Dezember 2024), bei der gemeinsam mit lokalen Stellen und der Schulgemeinschaft öffentlich über Gewaltprävention, Bildungschancen und Schutz von Mädchen gesprochen wurde. Das ist mehr als ein Event – es sendet ein Signal: Mädchen sollen lernen dürfen. Sicher. Und ohne Angst.
Dank dir gehen Kinder zur Schule – statt zu arbeiten
Kinder sollen Kind sein dürfen. Lernen dürfen. Zukunft haben dürfen. Auf der Farm gibt es keine ausbeuterische Kinderarbeit. Mitarbeitende erhalten einen fairen Lohn, und medizinische Ausgaben werden übernommen – ein wichtiger Ausgleich in Regionen ohne verlässliches Sozialversicherungssystem. Perspektivisch wird außerdem daran gearbeitet, die medizinische Versorgung vor Ort weiter zu verbessern.
Hilf uns, das Projekt weiter wachsen zu lassen
Das Projekt läuft seit 2016 und wurde bereits über mehrere Jahre weiterentwickelt. Und trotzdem gilt: Es gibt noch so viel zu tun. Mehr Bildung, bessere Versorgung, stabilere Strukturen – damit noch mehr Menschen profitieren können.
Der Schlüssel dafür ist überraschend simpel: Erdmandeln. Ihr Verkauf macht genau diese Arbeit möglich.
Fazit: Was unsere Erdmandeln wirklich besonders macht
Mit unseren Erdmandeln…
✓ unterstützt du faire Arbeit und Einkommen vor Ort.
✓ stärkst du Dörfer rund um die Farm durch Versorgung und Infrastruktur.
✓ hilfst du mit, Wasserzugang in einer trockenen Region zu verbessern.
✓ unterstützt du Solarenergie und bessere Wohnbedingungen.
✓ ermöglichst du Bildung – für Kinder und Erwachsene.
✓ trägst du zu neuen Schulplätzen durch zusätzliche Klassenräume bei.
✓ stärkst du Mädchen durch Aufklärung, Schutz und Schulverbleib.
✓ entlastest du Frauen durch Infrastruktur wie Mühlen und kürzere Wege.
Gemeinsam können wir viel bewegen.
Und wenn du Lust auf Abwechslung hast: Auch in unserer Erdmandelcreme, Chufella oder den Snack Balls stecken Erdmandeln aus dem Projekt.