Waschnüsse kaufen: Ökologisch waschen ohne Chemie

Waschnüsse vs. Waschmittel: 7 Gründe für Waschnüsse - deswegen lohnt sich der Kauf

Wenn du Waschnüsse kaufst, gestaltest du deine Wäsche umweltfreundlicher als mit jedem herkömmlichen Waschmittel. Denn: Diese belasten Ökosysteme und deine Gesundheit mit einer Menge Chemikalien. Erfahre hier 7 Gründe, warum Waschnussschalen die bessere Wahl sind - und wie du sie richtig verwendest. Wir versprechen dir: Saubere Kleidung, ganz ohne fragwürdige Inhaltsstoffe. 

1. Keine Chemie - 100 Prozent natürlich waschen

Hast du schonmal einen Blick auf herkömmliches Waschmittel geworfen? Hier tummeln sich Tenside, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Substanzen mit dem Namen „Verfärbungsinhibitor“. Was davon möchtest du wirklich ins Abwasser geben oder auf deiner Haut tragen?
Waschnüsse kommen komplett ohne chemische Stoffe aus. Als Frucht des Waschnussbaums wachsen sie in der Natur heran. Wäschst du mit Waschnüssen, musst du dir keine Sorgen um unsere Umwelt oder deine Gesundheit machen.

2. Hautfreundlich - auch für Allergiker geeignet

Duftstoffe, Konservierungsmittel und andere Inhaltsstoffe von herkömmlichen Waschmitteln können allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn deine Haut empfindlich reagiert, greife unbedingt zu Waschnüssen - Sie schonen deine Haut und die Umwelt, denn sie enthalten keinen dieser Stoffe.

3.  Nachwachsender Rohstoff

Der Waschnussbaum erreicht ein Alter von siebzig Jahren und mehr. In dieser Zeit wächst er auf etwa 25 Meter heran. Ab seinem zehnten Geburtstag produziert der Baum seine wertvollen Früchte: Waschnüsse. Fortan werden diese jedes Jahr geerntet, meistens im September.

4. Sehr ergiebig

Schon wenige Waschnussschalen, nämlich vier bis sechs Stück, reinigen deine Wäsche. Aber das ist nicht alles. Du kannst diese sogar zwei- bis dreimal verwenden. Das schützt die Umwelt und deinen Geldbeutel. Mit unserer Soaphie Sauber und ihren 350 g Waschnussschalen kommst du so auf mindestens 70 Waschladungen - Das muss ihr ein herkömmliches Waschmittel erstmal nachmachen!

5. Garantiert ohne Palmöl

Wusstest du, dass viele herkömmliche Waschmittel Palmöl enthalten? Auf der Verpackung findet man diese Angabe meistens nicht, denn sie versteckt sich hinter dem Wort "Tenside". Es hat fast jedes Waschmittel Tenside, denn sie sind einer der wichtigsten Bestandteile eines Waschmittels. Sie können aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt werden. Früher nahm man dafür Erdöl, heute kommt meist das günstigere Palmöl zum Einsatz. Mit Waschnüssen sparst du also etwas Palmöl.

6. Besonders sanft zur Kleidung

Konventionelle Waschmittel lassen die strahlenden Farben deiner Lieblingskleidung manchmal ganz schön schnell verblassen. Waschnüsse greifen hingegen die Textilfasern deiner Kleider nicht mit Chemie an, so hast du länger Freude an deinen Shirts, Hosen und Kleidern.

7. Weiche Textilien ohne Weichspüler 

Wäschst du mit Waschnüssen, wird deine Kleidung von alleine weich - du musst nie wieder Weichspüler kaufen. Zum Glück, denn: Weichspüler tragen eine Menge Chemikalien ins Abwasser und können der Umwelt schaden. Besonders problematisch sind die verwendeten Duftstoffe.

Warum wäscht die Waschnuss?

In den Schalen der Waschnüsse steckt ein besonderer Stoff: Saponin. Dieser löst Fett und Schmutz. Eigentlich möchte sich die Frucht des Waschnussbaums mit ihren Saponinen vor Schädlingen und Pilzen schützen. Weil sich die Inhaltsstoffe hervorragend mit Wasser verbinden und Fettmoleküle aufbrechen, eignen sie sich auch zum Waschen. 

Die Schale der Waschnüsse kommen auf einen 15-prozentigen Saponin-Anteil. In der Waschmaschine ersetzen sie die Funktion, die in herkömmlichen Waschmitteln den Tensiden zukommt. Mit einem entscheidenden Unterschied: Saponine lassen sich problemlos und rückstandslos abbauen.

Weil die Waschstoffe ausschließlich in den Schalen stecken, findest du in unseren Produkten nur diese und keine ganzen Nüsse. Mit unserer 1-Kilo-Packung bleibt deine Kleidung lange sauber: Angenommen, du füllst die Waschmaschine 2- bis 3-mal die Woche - dann verschwindet dein Vorrat erst nach etwa einem Jahr. Damit du gleich loslegen kannst, erhältst du zusätzlich zu den Waschnüssen drei Stoffbeutelchen.

Waschnüsse kaufen – So funktioniert das Waschen mit Waschnüssen

Welche Textilien darfst du mit den Schalen waschen? 

Ganz egal, ob du Wolle, Seide, Hanf, Baumwolle oder Leinen im Schrank hängen hast - sie alle vertragen Waschnüsse. Besonders gut eignen sich Waschnüsse zum Waschen für farbige Kleider und bei alltäglicher Verschmutzung.

Ist das Waschen mit Waschnüssen einfach?

Das kommt ganz auf deine Wäsche an. Wenn deine Wäsche einen normalen Verschmutzungsgrad aufweist, dann können wir diese Frage eindeutig mit Ja beantworten. Bei stark verschmutzter Wäsche erzielst du das beste Waschergebnis mit Fleckensalz und Wasserenthärter. Bist du das Waschen mit fertigem Waschmittel gewohnt, entsteht hier vielleicht ein kleiner Aufwand. Aber: Wenn du eine empfindliche Haut oder gar Allergien hast, lohnt sich dieser enorm. Dann kannst du alle unverträglichen Inhaltsstoffe weglassen und erhältst ein Waschmittel, das zu deinen Bedürfnissen passt. Sobald du den Umgang mit Waschnuss, Fleckensalz und Enthärter geübt bist, bleibt die investierte Zeit überschaubar.

Wie wasche ich mit Waschnüssen?

Die Waschnuss ist nur ein Bestandteil eines ganzen „Baukastens“, der je nach Bedarf individuell zusammengestellt werden muss. Er besteht aus 4 Hauptkomponenten: Waschnuss, Bleichmittel, Fleckenmittel und Wasserenthärter. Diese Komponenten werden je nach Bedarf eingesetzt: Sind große, schwierige Flecken in der Wäsche, müssen sie vorbehandelt werden. Hat die Wäsche keine Flecken, ist aber verschwitzt kann auf diese Behandlung verzichtet werden. Stattdessen kann es sinnvoll sein, Hausmittel wie Natron zu verwenden um Keime abzutöten.

Für normal verschmutzte Wäsche fülle 4 bis 6 Waschnussschalen in eins der beiliegenden Baumwoll-Säckchen. Binde dieses zu, lege es zur Wäsche in die Trommel und starte die Maschine wie du es gewohnt bist. Bei der 30°C Wäsche lassen sich die Schalen zwei bis drei weitere Male verwenden. Wäschst du deine Wäsche heißer, bei 60°C zum Beispiel, dann lassen sich die Waschnüsse noch ein- bis zweimal wiederverwenden. Erst dann entsorgst du sie - am besten über den Biomüll.

Wenn hartnäckige Flecken deine Kleidung zieren oder du Windeln- und Krankenwäsche waschen willst, empfehlen wir dir zusätzlich ein Fleckensalz zu nutzen. Bei Weißwäsche vermeidet ein umweltfreundliches Bleichmittel das Ergrauen der Farbe. Lässt du Weißwäsche in der Sonne trocknen, bleichen die UV-Strahlen deine Wäsche zusätzlich. Für ein gutes Waschergebnis brauchst du darüber hinaus die richtige Wasserhärte - zu viel Kalk im Wasser raubt der Waschnuss Seifenstoffe und überzieht die Trommel mit einem schmierigen Film. Darum solltest du ab mittelhartem Wasser unbedingt einen Wasserenthärter verwenden. Das kann zum Beispiel auch Essigessenz sein. Einfach mit ins Waschmittelfach füllen und los geht’s. Übrigens: Wenn Du nicht weißt, wie hart dein Wasser ist kann dir normalerweise dein Wasserversorger Auskunft geben.

Mit herkömmlichen Waschmitteln gewaschene Wäsche riecht ziemlich intensiv - dafür sorgen ihre oftmals umweltunfreundlichen Duftstoffe. Waschnüsse verleihen deiner Kleidung keinerlei Geruch. Aber: Wenn du duftende Wäsche magst, haben wir eine nachhaltige Lösung für dich. Gib einfach ein paar Tropfen deiner liebsten ätherischen Öle in die Weichspülkammer. Schon duftet deine Wäsche einfach himmlisch.

Warum ist das Waschen mit Waschnüssen nachhaltiger?

Wie zuvor erwähnt ist die Waschnuss nur ein Teil eines ganzen Baukastens, den du nach deinen Bedürfnissen kombinieren und einsetzen kannst. Ein herkömmliches Waschmittel enthält hingegen grundsätzlich alle Bestandteile (und noch viel mehr) dieses Baukastens, egal ob nötig oder nicht. Das heißt auch, dass – völlig egal wie der Zustand der Wäsche ist – alle Substanzen des Waschmittels in Wäsche und Wasser gelangen. Deine Wäsche ist nur verschwitzt? Völlig egal, trotzdem immer her mit Enzymen, Konservierungsstoffen, optischen Aufhellern, Schaumregulatoren und Paraffinölen! (Und das ist nur eine Auswahl an „Zutaten“ im klassischen Waschmittel…) Dabei wären etliche dieser Zutaten eigentlich gar nicht nötig gewesen…

Wir waschen mit Süßwasser – ist es da wirklich so eine gute Idee, alle diese Substanzen völlig unnötigerweise in diese begrenzt vorhandene Ressource gelangen zu lassen? Natürlich ist das „klassische“ Waschmittel komfortabler. Du musst nicht nachdenken: einfach den Becher mit Waschmittel in das Waschmittelfach schütten, Knöpfchen drücken, fertig. Beim Baukasten Waschnuss dagegen musst du Dir überlegen: ist die Wäsche wirklich so dreckig, dass ich Fleckensalz brauche? Will ich einen Duft in der Wäsche haben? Welche Wasserhärte habe ich?

Fazit: ökologisch und trotzdem sauber

Waschnüsse reinigen deine Kleidung besonders umweltfreundlich, ohne an Sauberkeit zu sparen. Weil du dein Waschmittel selbst zusammenstellen und auf deine Bedürfnisse anpassen kannst, musst du dir keine Sorgen um Hautirritationen machen. Hast du dich erstmal an die Waschnussschalen gewöhnt, wirst du nicht mehr wechseln wollen.

 

Du bist noch unsicher was das Waschen mit Waschnüssen angeht, weil du schon mehrere vernichtende Berichte zum Beispiel von Stiftung Warentest zum Thema Waschnüsse gehört / gesehen / gelesen hast? Lies gerne hier unsere Stellungnahme zum Test von Stiftung Warentest. Wir möchten dich nämlich gern vom Gegenteil überzeugen!

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